Jeder Platz im Kampfgericht bekommt ein Tablet mit genau seiner Aufgabe — gewertet wird wie auf dem gewohnten Papier, nur ohne Zettel, ohne Kopfrechnen und ohne Übertragungsfehler. Zieh am Regler der Bilder, um jede Ansicht hell und dunkel zu sehen.
Ein Kampfgericht besteht aus den Schwierigkeitsplätzen DB und DA, den Artistik- und Ausführungsplätzen (A und E — im Standard je zwei, die Anzahl ist einstellbar) und dem Hauptkampfgericht. Die Gerätnote entsteht automatisch aus allen Eingaben: Schwierigkeit Körper + Handgerät + A-Note + E-Note, minus der neutralen Abzüge. Jedes Tablet meldet sich per QR-Code an seinem Platz an — fällt eines aus, vergibt die Leitung mit einem Klick einen neuen QR-Code, den das Ersatzgerät einfach scannt.

Körperschwierigkeiten wie auf Papier notieren, Schwierigkeitswert eintippen. Der Wert geht direkt in die Gerätnote; die Notation bleibt erhalten und ist für die Leitung einsehbar. Das Abtippen nach dem Durchgang entfällt.

Die Handgerät-Schwierigkeit wird über ein großes Ziffernfeld erfasst, ein Linien-Übertritt (0,05 / 0,30 / 0,50) direkt mit. Beides geht in einem Schritt an die richtige Stelle der Wertung.

Abzüge werden auf dem gewohnten Artistik-Bogen angestrichen; ein Tipp setzt den Strich, ein zweiter nimmt ihn zurück. Summe und A-Note entstehen automatisch. Daneben steht ein freies Feld für Markierungen auf der Fläche.

Abzüge werden während der Übung als große Chips getippt, ohne den Blick von der Fläche zu nehmen. Gleiche Abzüge werden mit Zähler gruppiert, ein Fehltipp ist sofort zurückgenommen. Die Note wächst mit; gesendet wird mit einem Tipp.

Das Hauptkampfgericht erfasst neutrale Abzüge wie Linie oder Zeit ebenfalls per Chip. Die Live-Steuerung zeigt, welcher Richterplatz abgegeben hat; die Freigabe wird erst bei vollständiger Wertung gemeldet.